Wo die Stille zur Begegnung wurde
Die Dorfkirche Roddahn, ein Fachwerkbau von 1798, war nach der Pandemie ein Ort der Stille – bis die Künstlerin Irina Maslennikova sie 2023 als Offenes Atelier, Begegnungs- und Resonanzraum neu erschloss. Was als Experiment begann, ist heute ein fester Ankerpunkt in der Region und darüber hinaus.
Maslennikovas Arbeit versteht Kunst im Sinne von Joseph Beuys als „Soziale Plastik“: einen gesellschaftlichen Kleber, der weit über Ästhetik hinausgeht. Ihre Projekte zeigen, wie das Schaffen mit eigenen Händen zu innerer Heilung und neuem Selbstwert führt. Kunst gehört nicht in den Elfenbeinturm, sondern in die Mitte der Gesellschaft. Hier stellen Menschen aus, die über ihre Praxis einen authentischen Weg zur Kunst gefunden haben. Schon 2024 und 2025 kuratierte sie Gemeinschaftsausstellungen mit mehr als 15 Kunstschaffenden im Stüdyhaus Stüdenitz.
In enger Zusammenarbeit mit dem Flusskultur e. V. und Juschka Weigel werden Kunstdisziplinen durch Weiterbildungen und neue Formate verknüpft. Zentral bleibt die Suche nach einem dauerhaften Standort, um unabhängig von externen Institutionen agieren zu können. Kunst muss unabhängig bleiben!
Um diese Vision einer Zeit-Raum-Kunst-Kapsel zu verwirklichen, bauen wir auf eine starke Gemeinschaft. Werden Sie Teil dieses Prozesses: Unterstützen Sie uns als Fördermitglied und helfen Sie, einen bleibenden Ort für Kunst und Begegnung in der Region zu sichern.