Tag der offenen Atelier Brandenburg
Das offene Atelier Roddahn zeigt seine NetzwerkkünstlerEin Rückblick & wie wir gemeinsam die Zukunft der Kunst gestalten
Liebe Kunstfreundinnen und Kunstfreunde,
was für ein inspirierendes Wochenende! Der Tag des offenen Ateliers in der Kirche Roddahn war für uns alle ein voller Erfolg.
Seitdem wir 2025 durch die strukturbildende Maßnahme der Provinzsphäre (gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg – MWFK) zum ersten Mal ins Ausprobieren gekommen sind, ist dieses Format aus unserer Arbeit gar nicht mehr wegzudenken. Dank der Förderung des Landkreises Ostprignitz-Ruppin konnten wir den Tag der offenen Ateliers Brandenburg in diesem Jahr erfolgreich weiterdenken und auf hochprofessionellem Niveau ausgestalten. Als Flusskultur e. V. sind wir unglaublich froh über diese Entwicklung: Weg von vereinzelten Ausstellungen, hin zum Bündeln der regionalen Kunstschaffenden.

Ein Ort für die Kunst: Danke an die Offene Kirche Roddahn
Dass dieses Wochenende so strahlen konnte, haben wir auch einer wunderbaren Nachbarschaftshilfe zu verdanken: Wir sind extrem froh und dankbar, dass wir die Räumlichkeiten der Offenen Kirche nutzen durften! Eines unserer größten Probleme als Verein ist aktuell nämlich, dass wir keinen eigenen Vereinssitz haben, der unseren Bedarfen gerecht wird – wir befinden uns hier weiterhin aktiv auf der Suche. Umso schöner ist es, dass uns der Arbeitskreis Offene Kirche Roddahn so herzlich aufgenommen hat. Die Kirche ist nicht nur ein wunderschöner, sondern auch ein im besten Sinne offener Raum für unsere kulturellen Vorhaben.
Warum wir das machen: Kunst sichtbar machen im ländlichen Raum
Im ländlichen Raum stehen wir vor ganz besonderen Herausforderungen:
Für Besucherinnen und Besucher ist es oft schwierig, an nur zwei Tagen viele weit verstreute Orte anzufahren.
Nicht jede Künstlerin und nicht jeder Künstler verfügt über ein eigenes Atelier oder die nötige Infrastruktur, um Arbeiten öffentlich zu präsentieren.
Genau hier setzen wir an: Wir schaffen einen gemeinsamen Ort, an dem vielfältige Kunst zusammenkommt – damit alle gesehen werden und die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen.

Vom Ausstellungsraum zum Denkraum: Unser Netzwerktreffen Ende des Jahres
Wir haben große Pläne und wollen dieses Netzwerk weiter stärken. Damit Kunst im ländlichen Raum eine nachhaltige Zukunft hat, nehmen wir uns die Zeit für den nächsten strategischen Schritt:
Wie soll es weitergehen? Wie bauen wir das Format weiter aus?
Da uns für ein zweites Ausstellungswochenende die passenden Räume fehlten und das Förderbudget geringer ausfiel als geplant, verzichten wir bewusst auf eine übereilte zweite Ausstellung. Stattdessen veranstalten wir Ende des Jahres ein regionales Künstler-Netzwerktreffen.
Gemeinsam werden wir:
Ideen entwickeln: In Workshops erarbeiten, wie wir den Tag der offenen Ateliers in den kommenden Jahren gestalten.
Netzwerk festigen: Eine regionale Arbeitsgruppe gründen, um das Offene Atelier Roddahn als dauerhafte Plattform zu verankern.
Infrastruktur schaffen: Gezielte Anschaffungen tätigen, von denen künftige Projekte und alle beteiligten Künstlerinnen und Künstler langfristig profitieren.

Die Kirche Roddahn von außen mit dem Aufsteller zum Tag der offenen Ateliers, Foto: Sergej Horovitz
Der Blick nach vorn: 2027 in der Kirche Roddahn
All die Ergebnisse des Symposiums fließen direkt in die Vorbereitungen für 2027 ein. Dann kehren wir in die Kirche Roddahn zurück – mit all den Künstlerinnen und Künstlern, die dieses Mal aus Platzgründen nicht dabei sein konnten, und einer Ausstellung, die über den Aktionstag hinaus als verlängertes Format hängen bleibt.
Ein herzliches Dankeschön an alle 150 Gäste, an unser gesamtes Team, den Arbeitskreis Offene Kirche Roddahn sowie an das MWFK, den Landkreis OPR und die Sparkasse OPR für die Wegbereitung und Unterstützung!

Landkreis OPR

Sparkasse OPR






